- Gesundheit & Medizin
Wir nehmen uns Zeit für Sie
Um Wartezeiten zu vermeiden, führen wir unsere Praxis als Bestellpraxis.
Bitte vereinbaren Sie vor Ihrem Besuch einen Termin über Doctolib oder telefonisch unter:
Tel. 0385 57 56 586
NOTFÄLLE
Selbstverständlich behandeln wir Sie hier auch ohne Termin.
Bei akuten Beschwerden und Unfällen können Sie sich täglich ab 08:00 Uhr direkt in der Praxis anmelden.
Kontaktdaten
Chirurgische Praxis
Dr. med. Jens Iwe
Wittenburger Str. 20/22 Eingang Wittenburger Str. 20
19053 Schwerin
| Telefon: | +49 (385) 57 56 586 |
| Telefax: | +49 (385) 57 56 587 |
| E-Mail: | info@chirurgie-schwerin.de |
Kontaktformular
Gesundheitsbrief
unser Gesundheitsbrief erscheint monatlich und informiert Sie über neuste medizinische Erkenntnisse
Die Zusammenstellung Ihres Gesundheitsbriefes erfolgt themenbezogen nach Ihren Wünschen.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Xylitol könnte Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen
Xylitol gilt bislang als sicherer Süßstoff. Langzeitdaten von Forschenden der Charité deuten jedoch auf einen möglichen Zusammenhang zwischen hohen Xylitolwerten im Blut und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin. Xylitol ist ein Zuckeralkohol, der in kleinen Mengen im Körper entsteht und auch natürlich vorkommt. In Lebensmitteln, Getränken und Mundpflegeprodukten wird er jedoch deutlich höher dosiert eingesetzt. Frühere Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass Xylitol die Gerinnungsbereitschaft von Blutplättchen beeinflussen kann.
Für die aktuelle Analyse wurden 17.710 Menschen aus zwei großen Langzeitstudien ausgewertet. Personen mit den höchsten Xylitolkonzentrationen erlitten häufiger schwere kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod. Die Ergebnisse sprechen für einen möglichen Dosis-Effekt: Je höher der Xylitolspiegel, desto häufiger traten Herz-Kreislauf-Ereignisse auf. Ein ursächlicher Zusammenhang lässt sich aus den Beobachtungsdaten allerdings nicht ableiten. Weitere Untersuchungen sind deshalb erforderlich.
Parallel wird in Deutschland über eine Zuckersteuer diskutiert, die ursprünglich auch Getränke mit Süßungsmitteln erfassen sollte. Der Studienverantwortliche verweist darauf, dass Süßstoffe nach der bisherigen Gesamtevidenz gesundheitlich günstiger als Zucker einzuschätzen seien. Eine Besteuerung könnte daher die gewünschte Lenkungswirkung einer Zuckersteuer abschwächen.
Süßstoff Xylitol womöglich mit kardiovaskulären Risiken assoziiert
Deutsches Ärzteballt
8/2026